Der weltweite Smartphone-Besitz wächst weiter, jedoch nicht immer gleich!


Schwellenländer immer noch deutlich hinter Industrieländern

 

Die Mobile Technologie hat sich in den letzten drei Jahren enorm weiterentwickelt und verbreitet. Heute schätzt man, dass mehr als 5 Milliarden Menschen weltweit ein mobiles Endgerät besitzen – wovon über die Hälfte Smartphones sind.
Dennoch hängt die Entwicklung bis heute von den einzelnen Ländern und Nationen ab. Menschen, die in Industrieländern wohnen, besitzen deutlich häufiger ein mobiles Endgerät – besonders Smartphones – als Menschen, die in Schwellenländern wohnen. Darüber hinaus nutzen Menschen in hochentwickelten Ländern deutlich häufiger das Internet oder Social Media als in weniger entwickelten Ländern.
In einer repräsentativen Umfrage durch Pew Research Center wurden Schwellenländer mit hochentwickelten Ländern in Punkto “Smartphonebesitz, Internet und Social Media” vergleichen. Hierzu wurden 30.133 Personen in 27 Ländern befragt. Nähere Informationen zur Methodik der Umfrage finden Sie hier.
 

Wir haben die wichtigsten Fakten und Resultate der Umfrage für Sie zusammengefasst:
 
Fakt 1:
Durchschnittlich besitzen 76 % der erwachsenen Bevölkerung in hochentwickelten Ländern ein Smartphone, im Gegensatz zu nur 45 % in Schwellenländern.
 
Fakt 2:
Selbst in den Industrieländern gibt es deutliche Unterschiede beim Smartphonebesitz. Besitzen beispielsweise in Korea, Israel oder den Niederlanden 9 von 10 Einwohnern ein Smartphone, sind es in Polen, Russland oder Griechenland nur 6 von 10 Personen.
 
Fakt 3:
Aber auch in Schwellenländern gibt es einen deutlichen Unterschied. So besitzen in Südafrika oder Brasilien 6 von 10 erwachsenen Einwohnern ein Smartphone, in Indonesien, Kenia oder Nigeria hingegen nur 4 von 10.
 
Fakt 4:
Unter den befragten Ländern ist in Indien der Smartphonebesitz am geringsten. Dort besitzen nur knapp 24 % ein Smartphone.
 
Fakt 5:
Unabhängig von Schwellenland oder Industrieland, sind junge Menschen und Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss und Einkommen digitaler versiert. In jedem befragten Land haben junge Menschen häufiger ein Smartphone und eher Zugriff zum Internet und zu Social Media.
 
Fakt 6:
In allen Industrieländern die befragt wurden, besitzt ein Großteil der jungen Population unter 35 Jahren ein Smartphone. Zum Vergleich: Unter der älteren befragten Population der hochentwickelten Länder gibt es deutliche Unterschiede. So besitzen nur knapp 25 % der Generation 50+ in Russland ein Smartphone, in Südkorea sind es hingegen 9 von 10.
 
Fakt 7:
Bei der älteren Generation 50+ gibt es einen deutlich höheren Wachstum von Smartphonebesitzern, als bei der Gruppe der 18-34 Jährigen (unabhängig von Schwellenland oder Industrieland). Die Anzahl an jüngeren Smartphonebesitzern ist jedoch in jedem Land weit über der, der älteren Smartphonebesitzer.
 
Fakt 8:
Besonders das Einkommen und das Bildungslevel spielen eine enorm große Rolle beim Besitz von Smartphones, dem Zugang zum Internet oder Social Media und das unabhängig von Schwellenland oder Industrieland. In Nigeria beispielsweise nutzen knapp 58 % mit einer Sekundarschulbildung Social Media und nur 10 % mit einer minderen Bildung (und somit einer Kluft von 48 %). Beim Internet sind es sogar 53 % Unterschied. 65 % der gut gebildeten Nigerianer haben Zugriff zum Internet, von den weniger gebildeten sind es gerade mal 12 %.
 
Fakt 9:
Das Geschlecht hat eher weniger Einfluss auf die Nutzung von mobilen Technologien in den meisten befragten Ländern. Oft herrscht hier gerade einmal ein Unterschied von 5 %. Die einzige Ausnahme stellt Indien dar. Dort nutzen rund 34 % der Männer ein Smartphone und nur rund 15 % der Frauen.
 
Die komplette Umfrage inklusive Auswertung von Pew Research Center finden Sie hier!

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Tobias Heinrich, Geschäftsführer

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