opwoco-Entwickler Christopher mit Feedback zur WWDC 2017


Die Türen zum McEnery Convention Center in San Jose sind wieder geschlossen und vermutlich wird drinnen alles für das nächste Event vorbereitet. Über 5000 Entwickler und Studenten sind wieder in der Heimat angekommen und spielen mit iOS 11 und macOS High Sierra, die in der letzten Woche auf Apples jährlicher Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt wurden. Auch in diesem Jahr war unser Entwickler Christopher wieder vor Ort und blickt an dieser Stelle auf die letzte Woche zurück.

 

 

Die erste Faszination begann bereits vor dem Abflug von Frankfurt am Main nach San Jose, Kalifornien. Nachdem ich mitbekam, wie sich ein Schüler und Lehrer über die anstehende Konferenz unterhielten, kam man sofort ins Gespräch und plötzlich sammelten sich immer mehr Reisende um einen, die alle eines der seltenen Tickets zur WWDC besaßen. Am Ende waren wir bestimmt 20 Personen die sich untereinander austauschten, bis es schließlich in den Flieger ging und sich die Gruppe über die Reihen verteilte.

 

Samstags vor der Konferenz in San Jose angekommen, erkundete man zunächst etwas die Stadt, bevor man am Sonntag bereits den Check-In zum Event ausführen konnte. Jeder Teilnehmer erhielt sein persönliches Badge sowie ein Armband mit Zugang zur Konferenz und umliegenden Events. Traditionell dazu gab es wie jedes Jahr eine passende Jacke sowie einige Pins, die man an seiner Jacke befestigen konnte. Unter den Pins war beispielsweise die entsprechende Landesflagge des Teilnehmers, um nachverfolgen zu können wer woher kam. Schon beim Check-In traf man bekannte Gesichter aus Deutschland, die man beispielsweise bereits in den letzten Jahren unter anderem auf der Frankfurter Macoun kennengelernt hatte. Auch mit vielen weiteren Kollegen aus Deutschland kam man so schnell ins Gespräch.

 

Letztendlich stellte sich heraus, dass am Montag knapp 200 Entwickler und zwei Dutzend Studenten aus Deutschland ihren Platz in der großen Start-Keynote suchten, um dort aus erster Hand von Apples Chef Tim Cook und seinen Mitarbeitern zu erfahren, was in den vergangenen Monaten für Sie und alle Apple Fans vorbereitet wurde. In den Warteschlangen vor dem Saal gab es, wie auch an den restlichen Tagen der Konferenz, diverses (süßes) Gebäck sowie Kaffee, Tee und Säfte, um die Meute bei Laune zu halten.

 

 

Nach der Keynote war dann für alle Teilnehmer Mittagspause angesagt. Auch diese stand täglich auf dem festen Programm für alle Teilnehmer. Man hatte immer die Wahl zwischen vegetarischen und zwei anderen Menüs. Zu Wraps, Sandwiches und Co, gab es stets einen Salat und einen Cookie. Dazu wurden Softdrinks, Wasser oder wahlweise Smoothies gereicht. Nachmittags wurde der Zuckerhaushalt dann weiter gepusht und neben Kuchen und Plätzchen, gab es Schokolade, Popcorn (mit Käse) und diverse andere Süßigkeiten.

 

Auch der Dienstag war nochmal ein sehr besonderer Tag, denn dieser wurde um 09.00 Uhr mit einen Interview zwischen Michelle Obama und Apples Lisa Jackson (Vice President Environment, Policy and Social Initiatives) eröffnet. Michelle Obama berichtete frei heraus über ihr Leben während und nach der Präsidentschaft ihres Mannes und wie sie versucht Menschen zu motivieren ihre Ziele zu verfolgen.

Nachmittags gab es die erste sogenannte “Lunch Time Session”, bei der in der Mittagspause Dr. Christine Darden (u.a. bekannt durch das Buch “Hidden Figures”) einen Talk darüber hielt, wie es war als schwarze Frau aus Monroe bei der NASA einen Job zu bekommen und wie ihre Arbeit früher aussah.

 

An den späteren Tagen zeigte u.a. Todd Stabelfeldt (C4 Consulting), wie wichtig es ist seine Apps behindertengerecht zu gestalten und Miral Kotb (iLUMINATE), wie sie vom Tanzen zum Programmieren kam.

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Natürlich waren besonders die Interviews als Entertainment gedacht, um die Zwischenzeit von einer zur nächsten 40-60 minütigen Session zu überbrücken. In den Sessions erfuhr man aus erster Hand mehr zu den neuen Technologien, in diversen Labs konnte man sich mit Apple Entwickler unterhalten, Probleme ansprechen oder gemeinsam Lösungen finden. Gerade letzteres ist das besondere an der WWDC. Man ist als Entwickler vor Ort, kann im Detail Probleme ansprechen, die sich bei eigenen Projekten manchmal nur schwer lösen lassen. Und wer könnte hier besser helfen, als die Menschen, die die Werkzeuge für uns Entwickler bauen? Natürlich darf und soll man bei diesen Labs gerne Feedback zu den neuen Betriebssystemen und Frameworks liefern, wenn diese nicht so arbeiten, wie man als Entwickler erwartet.

 

Insgesamt war es mal wieder eine sehr bereichernde Erfahrung und die Reise wert! Der Austausch mit anderen Entwicklern, egal ob von Apple direkt oder gleichgesinnten aus allen Ländern fördert den Prozess, um am Ende noch bessere und effizientere Lösungen für die eigenen Kunden zu finden und zu entwickeln. Wir werden uns in den nächsten Wochen auf jeden Fall intensiver mit Themen wie Augmented Reality, Machine Learning und Co. auseinandersetzen.

 

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Tobias Heinrich, Geschäftsführer

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