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MA-RIKA

UKM

Deutschland wird älter und älter. Besonders die Gruppe der über 80-Jährigen wächst überproportional. Je mehr ältere Menschen es gibt, desto höher ist das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder schweren Verletzungen in der Bevölkerung. Um Patienten optimal schützen zu können und Zustände wie diese zu vermeiden, ist es wichtig so schnell wie möglich zu handeln.

Seit diesem Jahr besteht eine Projektkooperation aus jungen Unternehmen und Facheinrichtungen, gefördert vom MGEPA mit EU-Mitteln, deren Ziel es ist, das Kommunikationssystem in der Gesundheitspolitik zu fördern und zu verbessern.

Das Projekt MA-RIKA (Medizinisches Akutkrankenhaus-Rettungsdienst Informations- und Kommunikationssystem für akute Notfälle im Alter) unterstützt mittels einer eigenen Smartphone-App die Versorgung älterer Patienten und Patienten mit akuten Notfällen. Die App wird in zwei angepassten Versionen angeboten. Zum einen für Fachkräfte und zum anderen für Bürger.

 

Es soll ein System geschaffen werden, das die schnelle Aufnahme von Patienten und die medizinische Versorgung im nächstgelegenen geeigneten Zentrum unterstützt. Das Projekt wird zunächst in der Modellregion Münsterland ausgerollt.

Die enge Zusammenarbeit und der intensive Informationsaustausch zwischen zertifizierten Krankenhäusern und den Notdiensten mittels einer mobilen Applikation sichert eine hochqualifizierte schnelle Hilfe in Akutsituationen.

 

 

 

In seinen Schwerpunktbereichen zählt das UKM über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus zu den führenden medizinisch-therapeutischen Hochleistungszentren. Alle Einrichtungen des UKM zusammen zählen rund 8000 Beschäftigte.

,,Diese App soll den Notärzten bei der Auswahl der geeignetsten medizinischen Einrichtung unterstützen’’
Projektleiter Dr. Christian Juhra, Universitätsklinikum Münster

Für Fachkräfte: Schnellstmögliche Kontaktaufnahme zur Klinik

Die Smartphone App für Fachkräfte ermöglicht eine schnelle Kontaktaufnahme zwischen Rettungsdienst und zuständiger Fachklinik. Jede Klinik verfügt über eine spezielle Hotline über die die Mitarbeiter zu jeder Zeit erreichbar sind. So wird Zeit gespart, da Patienten direkt der Fachabteilung zugeteilt werden können und die Vor-Ort-Versorgung der Patienten durch das Rettungsteam effizienter wird.

Für Fachkräfte: Informationen für effiziente Organisation

Die App bietet Informationen zu aktuellen, freien Kapazitäten der verschiedenen Gesundheitszentren und darüber hinaus zeigt sie die Entfernung zum Einsatzort an.

Für Bürger: Im Notfall wissen was zu tun ist

Die angepasste Smartphone App für Bürger soll langfristig die Transparenz der Fachkliniken fördern und den Patienten bei der Suche nach der passenden Einrichtung helfen. Über die App kann jederzeit ein Notruf (112) hergestellt werden oder es kann sich über medizinische Themen und Einrichtungen, wie z.B. dem Apothekennotdienst, informiert werden. Aktuell befindet sich diese App noch in der Entwicklungs- und Testphase.

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Tobias Heinrich, Geschäftsführer

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