Im Zuge der Bundeswehrstandort-Debatte und Schliessung von zahlreichen Bundeswehrstandorten berichtete Focus über Coesfeld und den jetzigen Industriepark Nord.Westfalen als Positivbeispiel einer möglichen Nachnutzung. Die opwoco GmbH ist seit September in dem Industriepark Nord.Westfalen ansässig und wird im Artikel positiv erwähnt.
Angst vor der Giftliste – Der „Sechser im Lotto“
Mut könnte der Gemeinde die Entwicklung im nordrhein-westfälischen Coesfeld machen. Dort ging es nach der Ansiedelung des ersten Unternehmens – eines Muldenkippenherstellers – auf dem ehemaligen Kasernengelände stetig bergauf. Dabei war 2004 der Aufschrei groß, als der damalige Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) seine Giftliste bekannt gab. Für Coesfeld hatte er die Hiobsbotschaft, dass binnen fünf Jahren die rund 1500 Soldaten und Zivilisten aus der Freiherr-von-Stein-Kaserne abziehen. Bürgermeister Heinz Öhmann (CDU) rechnete damals vor, dass seiner Stadt in den Folgejahren Millionen Euro an Kaufkraft verloren gehen werden.Inzwischen betrachtet er den Abzug entspannter. Die Stadt und der Handel haben die Einbußen verhältnismäßig gut verkraftet – zu Gute kam Coesfeld dabei, dass die Region einen generellen Wirtschaftsaufschwung erlebte. Der Großteil des ehemaligen Kasernen-Brachlands firmiert inzwischen als „Industriepark Nord-Westfalen“. In den Hallen, in denen einst Drohnen untergebracht waren, werden nun Baufahrzeuge gelagert oder Metallträger veredelt. Wo einst die Kläranlage stand, produziert eine Biogasanlage Energie. Am 3. November feiert mit dem Handy-App-Entwickler opwoco GmbH das achte Unternehmen auf dem insgesamt rund 55 Hektar großen Areal seine Eröffnung.

Der WDR war im Rahmen der Bundeswehr Standortdebatte zu Gast bei opwoco und Netgo im Industriepark Nord.Westfalen. Das Team vom WDR zeigte sich begeistert von den Veränderungen auf dem ehemaligen Kasernengelände. Gerade für Softwareunternehmen ist es besonders wichtig genügend Ausbaureserven zu haben, durch die wachsende Nachfrage im Bereich Mobile Apps haben wir somit die Sicherheit auch In Zukunft vom Standort in Coesfeld die Entwicklung zu betreiben.
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